Gudung Mulu National Park

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Gute Nachrichten zuerst …. wir sind heile wieder da! Trotz Schlangen, Höhlen, Malaria Risiko und abenteuerlichen Flughäfen ;-) Es war großartig. Hier ein bisschen Erzählung – Gallerie folgt.

Und hier waren wir:
Kartenausschnitt "Wo ist Mulu?"

Der Gudung Muli National Park ist recht abgelegen im Dschungel Borneos, gleich neben Brunei. Hier ein paar mehr Details bei Interesse: http://www.mulupark.com

Wir flugen also zunächst sehr früh nach Miri. Dort hatten wir dann einige Stunden Aufenthalt und Matti besorgte uns spontan ein Taxi mir dem wir in der Stadt noch ein leckeres Frühstück ergatterten. Photo fehlt, aber hier die Details des Nationalgerichts Nasi Lemak: http://de.wikipedia.org/wiki/Nasi_Lemak

Einen kleinen Besuch haben wir auf dem Rückweg noch einem kleinen, schönen Strand abgestattet und dann ging es mit einer deutlich kleineren Propellermaschine nach Muli – dem wohl kleinsten Flughafen an dem wir jemals waren. Es folgte der Check-In, wir wohnten im National Park selber in einem Zimmer eines Longhouses. Superschön mitten im Regenwald – die Geräuschkulisse ist der Hammer.

Vor Ort gab es ein leckeres Cafe und nach einem kleinen Spaziergang vor den Toren des Nationalparks auch ein paar Ecken wo man mehr unter Einheimischen essen konnte. Es ist ja momentan Regenzeit, und geregnet hat es auch fast jeden Tag etwas bis sehr viel, allerdings bedeutete dies auch unglaublich angenehmes feuchtwarmes Klima. Nicht so heiß wie bei Mattis letztem Besuch auf der Insel.

Nebst leckerem Essen jeden Tag haben wir dann auch einige Ausflüge gemacht. Es begann mit einem Canopy Walk, also einem Spaziergang in 30m Höhe über Hängebrücken zwischen den Baumwipfeln des Urwalds. Nichts für Menschen mit Höhenangst. Für mich war es das erst Mal einen Wald von oben zu sehen. Die Affen waren leider zu scheu, aber ein Eichhörnchen ließ sich blicken.

Mit Deer und Lang Cave haben wir die größten begehbaren Höhlen der Welt gesehen – beeindruckend! An diesem Abend hatten wir Glück und es regnete erst in der Nacht. Das bedeutet man kann um die 4 Millionen (ja wirklich!!) Fledermäuse beobachten die ab der Dämmerung (sofern es trocken ist) aus dem Höhlenausgang auf die Jagd fliegen. Ein wunderbares Spektakel. Um die Greifvögel abzulenken fliegen sie in Korkenförmigen Spiralen in den Himmel hinauf. Dank den netten Fledermausnachbarn gab es auch kaum Mücken. Wir waren immer mit Tropenspray eingesprüht und trotzdem wir mitten im Urwaldsumpf lebten wurden wir von Stichen verschont.

Es folgte etwas mehr Abenteuer. In den Racer Cave (eine Höhle benannt nach den Schlangen die in Ihr wohnen) ging es mit Helm und Kopflicht ohne befestigte Wege auf ein sehr dunkles Abenteuer. In der Höhle mussten wir uns dann den Felsen hoch und wieder runter hangeln. An besonders steilen Stellen gab es zur Hilfe befestigte Seile. Teilweise musste man sich einfach mit eigener Kraft hoch ziehen oder irgendwie auf allen Vieren rutschen. Es ging durch Wasser und viel Matsch durch eine echt schöne Höhle. Die Dunkelheit als alle Ihr Licht ausmachten war krass. Eine Schlange, einige handgroße Spinnen, Fledermäuse und viele Schwalben sind uns auch begegnet. Bis auf ein paar Kratzer, Dreck, ner kleinen Zerrung und ordentlich Muskelkater sind wir wohlbehalten nach einer kurzen Fahrt im longboat (langes Holzboot) wieder im Camp angekommen.

An unserem letzen Tag haben wir uns ein Kajak ausgeliehen und sind zunächst vor der Clearwater Cave eine Runde schwimmen gewesen. Dann sind wir den Urwaldfluss bis zum Kayak-Verleiher herunter gepaddelt. Nicht so wild wie unser Finnland Wildwasser-Urlaub. Aber dank des vollkommen anders gebauten Kayaks (viel schmaler, tiefer im Wasser und offen) und kuriosen Paddeln doch ein bisschen abenteuerlich.

Abends haben wir dann zum Abschluss noch eine Nachtwanderung im dunklen Dschungel gemacht und zahlreiche Insekten, Chameleons und Gekkos gesehen. Das Highlight war allerdings eine Giftschlange die über uns in den Bäumen saß und sich glücklicherweise nur langsam bewegte.

Heute Früh traten wir dann unsere Rückreise an, die erstmal jedoch am Flughafen Muli stoppte. Unser Flug hatte unerwartet 2,5 Stunden Verspätung. Dank der Essensgutscheine probierten wir dann noch das zweite Nationalgericht: http://www.noobcook.com/fried-bee-hoon/
Den zweiten Flug nach Kuala Lumpur konnten wir auch noch in Ruhe erreichen. Nur das geplante Picknick am Strand für die Zeit zwischen den Flügen war dann nicht mehr möglich.

Und nun sitzen wir wieder zu Hause und wünschen Euch schon einmal schöne Weihnachten!

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